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| 2009 - ein besonderes Jahr - |
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| Geschrieben von: Barbel |
| Montag, 11. Januar 2010 um 14:08 Uhr |
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Nachdem die Stiftung bis Ende 2008 22 Opfern von loverboys helfen konnte, sind allein im Jahr 2009 17 Mädchen dem Horror entkommen. Durch Zusammenarbeit mit Hilfsorganisationen konnten die Mädchen sicher untergebracht werden. Fotos vermisster Mädchen wurden verstärkt auf der website ( und den in den Niederlanden gebräuchlichen Hyves) gezeigt Dies führte zu deutlich mehr Kontakten mit Angehörigen und Freunden der Vermissten. Hierdurch konnte in vielen Fällen sehr viel schneller reagiert werden. Viel öfter gaben verunsicherte Eltern Hinweise auf Gefahren durch loverboys für ihre Töchter. Sehr viel häufiger konnten wir so präventiv tätig werden. Die Freude der Eltern über "Rettung in letzter Sekunde" ist oft kaum zu beschreiben. Hier fließen dann viele Tränen, aber überwiegend Freudentränen. Bei Einladungen zu Abgeordneten der niederländischen Regierung und des Europäischen Parlaments erhielten wir die Möglichkeit zu intensiven Gesprächen . In den Niederlanden wurde im letzten Jahr noch häufiger in den Medien über die loverboy-methode und das loverboy-problem gesprochen. Im ZDF -Auslandsjournal - am 16.12.2009 konnten nun auch deutsche Zuschauer sehen, wie Opfer auch nach Jahren noch unter den Folgen ihrer Misshandlungen und Erniedrigungen leiden. Es sind jedoch nicht nur die Mädchen die nicht vergessen können, es ist die ganze Familie. Auch der finanzielle Schaden durch jahrelange Therapien, Arbeitsunfähigkeit und medizinische Behandlungen , der dem Staat entsteht, ist nicht zu vergessen. Die Stiftung beteiligte sich auch an Untersuchungen der Polizei und Justiz zum loverboy-Problem Schulen starteten Aktivitäten und baten um Unterstützung. Sogar ein Musical hierzu wurde aufgeführt und es gab Diskussionen mit Mitarbeitern der Stiftung, Darstelllern und Zuschauern. Durch eine Umstruktutierung innerhalb der Stiftung und Zusammenarbeit mit "Meldpunt anonym" und "missing persons" konnte die Effektivität unserer Arbeit verstärkt werden. Große Hilfe konnte auch bei den "Elternabenden" geleistet werden. Jeder kann reden, fragen, weinen. Alle Fragen sind erlaubt . Alle Fragen werden beantwortet. Keine Frage ist peinlich. Unser ganz besonderer Dank gilt natürlich allen freiwilligen Mitarbeitern. Gern helfen wir auch 2010 , sehr gern auch in Deutschland |
| Zuletzt aktualisiert am Montag, 11. Januar 2010 um 14:10 Uhr |

